Ausdauertraining

veröffentlicht am 23. Dezember 2016 in Allgemein von

Ausdauertraining – ALLES Wissenswerte im Überblick

 

Ein regelmäßiges und intensives Ausdauertraining ist aus gesundheitlicher Sicht von großer Bedeutung. Die Erkrankungen, die die Sterblichkeitsrate in den westlichen Staaten maßgeblich bestimmt, sind Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sowie Stoffwechselerkrankungen, die ebenfalls Risikofaktoren für das Herz-Kreislauf-System darstellen. Der Herzinfarkt ist häufig die Folge von Übergewicht, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen. Nur Ausdauerbelastungen verbessern das Herz-Kreislauf-System und schützen effektiv vor solchen Krankheiten. 

 

Welche Vorteile hat das Ausdauertraining?

Das Ausdauertraining leistet einen enormen Beitrag für die Gesundheit und schützt vor vielen Krankheiten. Folgende positive Auswirkungen sind zu nennen:

  • Die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit und v.a. die des Herz-Kreislauf-Systems nimmt zu
  • Abnahme des Blutdrucks
  • Verminderung des Ruhepulses
  • Senkung des Körpergewichts
  • Senkung erhöhter Blutfettwerte
  • Positive Auswirkungen auf einen erhöhten Blutzucker

 

Wie hoch sollte die Belastung sein?

Die Belastung sollte intensiv genug sein und zwischen 50 und 80 % der maximalen Leistungsfähigkeit betragen. Dies lässt sich am besten an folgender Faustformel bestimmen.

Maximalpuls = 220 – Alter

Trainingspuls = 220 – Alter x 0,6 (Anfänger)

Trainingspuls = 220 – Alter x 0,7-0,8 (Fortgeschrittene)

 

Wie oft und wie lange soll man Ausdauersport treiben?

Die Belastung sollte lang genug gewählt werden und nicht weniger als 5-10 Minuten betragen. Für eine Aktivierung des Kreislaufs und Stoffwechsels würde eine Zeitdauer von wenigen Minuten nicht ausreichen. Ausdauerbelastungen sollten etwa 30-40 Minuten andauern. Außerdem ist es wichtig, regelmäßig Sport zu machen. Aus gesundheitlicher Sicht ist es gut, wenn man 3-5 mal pro Woche trainiert, wobei äußere Gegebenheiten wie Alter oder Trainingszustand berücksichtigt werden sollten.

 

Literatur

Rost, R. (1994): Sport und Gesundheit. Springer Verlag. Berlin Heidelberg.Ausdauertraining


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